Zündorf Elternfragen #1 - Mein Kind wird geärgert – was kann ich tun?
- Zündorf Kampfkunstakademie

- vor 4 Tagen
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Viele Eltern bemerken zuerst kleine Dinge:
„Mein Kind erzählt weniger.“
„Es wirkt plötzlich ruhiger.“
„Es hat keine Lust mehr auf Schule.“
Wichtig:
Kinder sagen oft nicht direkt:
„Ich werde geärgert.“

Und oft denken Eltern zunächst:
„Vielleicht ist es nur eine Phase.“
Doch manchmal steckt mehr dahinter.
Wichtig zu wissen: Kinder sagen häufig nicht direkt:
„Ich werde geärgert.“
Kinder zeigen es oft auf andere Weise – durch ihr Verhalten.
Vielleicht wirkt Ihr Kind plötzlich traurig oder gereizt. Vielleicht klagt es häufiger über Bauchschmerzen oder möchte morgens nicht mehr zur Schule. Manche Kinder werden sehr still, andere reagieren schneller wütend oder unsicher.
Nicht jedes geärgerte Kind wird automatisch gemobbt. Aber jedes Kind braucht das Gefühl:
„Ich bin nicht allein.“
Kinder brauchen:
✓ Selbstvertrauen
✓ Sicherheit
✓ Unterstützung
✓ das Gefühl, ernst genommen zu werden
Gerade als Eltern möchten wir oft sofort Lösungen finden oder Probleme aus dem Weg räumen. Das ist vollkommen verständlich.
Doch manchmal hilft zuerst etwas anderes:
Zuhören.
Nicht sofort bewerten. Nicht direkt Lösungen anbieten.
Ein Kind erzählt meist dann mehr, wenn es merkt:
„Mama und Papa hören mir wirklich zu.“
Zündorf-Tipp:
Frage nicht nur:
„Wie war die Schule?“
Die Antwort ist oft:
„Gut.“
Frage lieber:
„Was war heute schön – und was war schwierig?“
„Mit wem hast du heute gelacht?“
„Gab es heute einen Moment, der dich geärgert hat?“
Oft öffnen sich Kinder dann viel leichter.
Denn starke Kinder entstehen nicht dadurch, dass sie nie Probleme haben.
Sie entstehen, wenn sie lernen, mit schwierigen Situationen umzugehen – und dabei Menschen an ihrer Seite haben, die sie unterstützen.
Wie Kinder mehr Sicherheit ausstrahlen, selbstbewusster auftreten und lernen können, sich in schwierigen Situationen anders zu fühlen, darüber sprechen wir in den nächsten Beiträgen noch genauer.
Denn manchmal beginnt Veränderung mit kleinen Schritten.
Und genau diese kleinen Schritte machen oft einen großen Unterschied.



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