
Selbstverteidigung
Definition
ls Selbstverteidigung versteht man die Abwehr eines Angriffs auf die körperliche oder seelische Unversehrtheit einer Person. Ziel ist es, Gefahren früh zu erkennen, verbal oder nonverbal zu deeskalieren und so Konflikte zu verhindern. Unter seelischer Abwehr verstehen wir Selbstbehauptung: Die eigene Grenze klar kommunizieren, selbstsicher auftreten und sich respektvoll, aber bestimmt gegen Übergriffe abzugrenzen.
Kommt es dennoch zu einer körperlichen Auseinandersetzung, gilt das Prinzip der Notwehr: Man darf sich verteidigen, sodass der Angriff beendet wird und man sich selbst so weit wie nötig schützt – immer verhältnismäßig und im Rahmen der Rechtsordnung. Das Ziel jeder Selbstverteidigung ist, den Angriff möglichst schnell und sicher zu beenden, ohne unnötige eigene Schäden zu verursachen und die eigene Gesundheit zu schützen.
Effektive Selbstverteidigung zielt dabei auf die Schwachstellen eines Körpers ab. Diese sind unter anderem
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Organe
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Genitalien
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Sensible Körperstellen
Im Gegensatz zum Kampfsport folgen reale Selbstverteidigungsszenarien keinen Wettkampfregeln; oft entscheidet die Situation unmittelbar darüber, wie man sich schützt. Daher liegt die Verantwortung in erster Linie bei jedem Einzelnen, verantwortungsvoll zu handeln, Risiken abzuschätzen und sichere Entscheidungen zu treffen.
In unserer Kampfkunstakademie führen wir unsere Mitglieder durch realistische, alltagsnahe Szenarien – behutsam und schrittweise – an die häufigsten Bedrohungen heran, um angemessen reagieren zu können, sobald es nötig ist. Verhaltensweisen und Automatismen spielen eine zentrale Rolle, damit Reflexe trainiert und das Gehirn in Stresssituationen entlastet wird. Das Grundprinzip lautet: „Zuviel Denken kann dich bremsen!“.
Im Training legen wir Wert darauf, dass Techniken aus dem regulären Kampfsporttraining oft an Wettkampfregeln gebunden sind; daher fokussieren wir uns auf sichere, alltagstaugliche Selbstschutzkonzepte, Deeskalation und Distanzmanagement. Unser Ziel ist es, verantwortungsvoll, ruhig und kontrolliert auf Bedrohungen zu reagieren und dabei die eigene Sicherheit sowie die Rechtslage zu beachten.
Tiefschläge, Schläge zum Hals oder Stiche in die Augen sind nur einige der Techniken, die auf Grund ihrer Stoppwirkung nicht genutzt werden dürfen. Doch was im Sport unsportlich, unfair und zu hart ist, wird in einer echten Zweikampfsituation den großen Unterschied machen! Diese Techniken sind hocheffektiv und können den Angreifer nicht nur in seine Schranken weisen sondern auch bleibende Schäden hinterlassen. Daher behalten wir uns die Ausbildung in realistischer Selbstverteidigung individuell vor. Schläger finden bei uns absolut keinen Platz!
Einige Kampfkünste und Sportarten die der Selbstverteidigung dienen:
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Jiu-Jitsu
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Kickboxen
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Karate
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Krav Maga
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Taekwondo
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Muay Thai
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Kung Fu